Kirchweih 2008 Bergrheinfeld
 

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© by Georg Kestler
 
 


Kirchweihtradition in Bergrheinfeld ab 1982

Auf die Initiative des damaligen Bürgermeisters Wendelin Fenn wurden die alten Kirchweihbräuche 1982 zu neuem Leben erweckt. Er brachte die bis dahin fast vergessene Bezeichnung "Plüa" wieder ins Gespräch. In einem Lexikon fand man die Erklärung, daß dieser mundartliche Begriff von Bergrheinfeld bis hinauf in die Rhön gebräuchlich und als "Plan" zu verstehen war. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, daß die "Plüapaare" nur "ehrsame, unbescholtene und ledige" Burschen und Mädchen sein durften.

Heute kann man sich die Berger Kirchweih ohne die Mitwirkung der schmucken Plüapaare nicht mehr vorstellen. Trotz des endlosen Durchgangsverkehrs wird die B 26 in diesen "neuen alten" Kirchweihbrauch einbezogen. Ausgangspunkt ist der geschmackvoll gestaltete Zehnthof zwischen Rat- und Zehnthaus, Ziel das große Festzelt im Freizeit- und Erholungsgebiet "Holderhecke".

Schon am Freitag spielen dort zwei Bands. Am Samstag fahren die "Plüaburschen" die beiden Planbäume zum Festplatz und stellen sie am Eingang auf. Zum Abschluß tanzen dort die Plüapaare. Die Kirchweih dauert bis einschließlich Montag. Sie wird traditionell von den Vereinen der Gemeinde ausgerichtet, in diesem Jahr vom St. Johannisverein.

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Aufstellen der Planbäume 1987

Baum1987m.JPG (7028 Byte)

 

Blick ins Zelt 1999

Zeltinnenm.JPG (6527 Byte)